Wiesbaden (dapd). Die Inflationsrate verharrt in Deutschland bei zwei Prozent. Im Oktober hätten die Verbraucherpreise genau 2,0 Prozent höher gelegen als ein Jahr zuvor, teilte das Statistischen Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit und bestätigte eine frühere Schätzung. Die Teuerungsrate fiel damit genauso hoch aus wie im September, nachdem sie im August noch bei 2,1 Prozent gelegen hatte. Erneut trieben die um 5,5 Prozent gestiegenen Energiepreise die Kosten der Lebenshaltung nach oben. Haushaltsenergie verteuerte sich im Oktober auf Jahressicht um 5,6 Prozent, Kraftstoffe um 5,4 Prozent. Ohne Einbeziehung der Energiepreise hätte die Inflationsrate nach Angaben des Bundesamts nur bei 1,6 Prozent gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Oktober 3,3 Prozent höher als zwölf Monate zuvor. Alle Verbrauchsgüter waren im Schnitt 3,6 Prozent teurer. Unterdurchschnittlich um 1,1 Prozent stiegen die Kaltmieten und die Preise der Dienstleistungen insgesamt. Bildung wurde wegen der Abschaffung der Studiengebühren in Baden-Württemberg im Schnitt um 4,7 Prozent billiger. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)