Düsseldorf (dapd). Spaniens Wirtschaftsminister Luis de Guindos hat sein Land als „den Wellenbrecher der Eurozone“ bezeichnet. „Ein großer Teil der Schlacht um den Euro“ werde in Spanien geschlagen, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Er erlebe dabei „eine enorme Solidarität“. Die Frage, ob Spanien Hilfe des Euro-Rettungschirmes beantragen wird, ließ er offen: „Erst einmal müssen die Bedingungen geklärt sein (…). Die EZB-Ratssitzung diese Woche und die Sitzung der Euro-Finanzminister in zwei Wochen werden da Klärung bringen.“ Am Donnerstag will sich das Leitungsgremium der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Anleihekäufen beschäftigen, um die Zinsen zu drücken. Spaniens Zinsen lagen am Dienstag bei 6,725 Prozent. Allgemein werden sieben Prozent als langfristig untragbar angesehen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)