München (dapd). Eine mögliche atomare Bewaffnung stellt die Lieferung deutscher U-Boote nach Israel nach Ansicht des außenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder, nicht infrage. „Die endgültige Entscheidung, wie die U-Boote ausgestattet werden, trifft nicht die Bundesregierung, sondern allein die israelische Regi
München (dapd). Eine mögliche atomare Bewaffnung stellt die Lieferung deutscher U-Boote nach Israel nach Ansicht des außenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, Philipp Mißfelder, nicht infrage. „Die endgültige Entscheidung, wie die U-Boote ausgestattet werden, trifft nicht die Bundesregierung, sondern allein die israelische Regierung. Das haben wir zu respektieren“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte zuvor über neue Belege dafür berichtet, dass Israel deutsche U-Boote der Dolphin-Klasse mit nuklearen Sprengköpfen ausstattet. Die Bundesregierung verweist darauf, dass die Lieferung der U-Boote ohne Bewaffnung erfolgt. Drei U-Boote hat Israel bereits erhalten. Insgesamt sollen sechs geliefert werden. dapd (Politik/Politik)
Authors: dapd News