Bochum (dapd). Fachleute sehen gute Vermittlungschancen für die von der Schließung des Bochumer Opel-Werks betroffenen rund 3.000 Beschäftigten. Die Vermittlungsquote der Opel-Arbeiter dürfte vermutlich höher ausfallen als bei den Beschäftigten der 2008 geschlossenen Bochumer Handy-Produktion von Nokia, sagte der Leiter der Bochumer Arbeitsagentur, Luidger Wolterhoff, dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Nach einem Jahr hatten 50 Prozent der Nokia-Beschäftigten neue Stellen gefunden. Stadtdirektor und Wirtschaftsförderungs-Dezernent Paul Aschenbrenner verwies gegenüber „Focus“ darauf, dass Bochum in vielen Zukunftstechnologien gut aufgestellt sei. In Bereichen wie innovative Werkstoffe, Maschinenbau, Gesundheitstechnik und Geothermie seien die Bochumer Hochschulen europa- und weltweit führend. Außerdem werde die Ansiedelung weiterer Firmen aus der Produktionswirtschaft erwartet. Der Opel-Mutterkonzern General Motors hatte angekündigt, die Autoproduktion in Bochum 2016 auslaufen zu lassen. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)