Passau (dapd). Nach der Zustimmung der EU zur Beendigung des Beihilfeverfahrens für die BayernLB verspricht Bayerns Finanzminister Markus Söder Enthaltsamkeit von riskanten Geschäften. „Die BayernLB wird sich in der Ausrichtung ihrer Geschäftsfelder von unverantwortlichen Risiken fernhalten und sich auf das konzentrieren, was ihre eigentliche Aufgabe schon bei der Gründung war – nämlich bayerisches Mittelstandsgeschäft“, versicherte der CSU-Politiker der „Passauer Neuen Presse“ laut Vorabbericht. „Wir reduzieren die Bilanzsumme um die Hälfte, konzentrieren uns auf das Kerngeschäft, wir stellen den risikoreichen Wertpapierhandel ein“, sagte Söder. Es gebe fast nur noch Mittelstandsgeschäft und Exportbegleitung für bayerische Unternehmen. EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia hatte sich am Montag mit Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer auf einen Restrukturierungsplan geeinigt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)