Kiew (dapd). Nach einer Untersuchung der erkrankten Julia Timoschenko rät der Leiter der Berliner Charité, Karl Max Einhäupl, von einer Teilnahme der ukrainischen Oppositionsführerin an Gerichtsverhandlungen ab. „Die Anfang Mai begonnene Behandlung (…) von Timoschenko macht zwar Fortschritte, ist aber noch lange nicht abgeschlossen“, sagte der Neurologe am Samstag nach der Visite in einem Krankenhaus in Charkiw. Einhäupl beriet sich danach mit seinen ukrainischen Kollegen und verfasste einen Bericht. Die Entscheidung, ob die frühere Ministerpräsidentin verhandlungsfähig ist, müssen nun die Behörden treffen. Am Mittwoch hatte Timoschenko eine Vorladung für die Gerichtsverhandlung am kommenden Montag erhalten. Die Politikerin muss sich wegen Steuerhinterziehungsvorwürfen verantworten. dapd (Politik/Politik)