München (dapd-bay). Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den Kurswechsel seiner Partei bei den Studiengebühren verteidigt. Die finanzielle Situation Bayerns habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert, daher sei die Abschaffung der Beiträge jetzt möglich, sagte Seehofer am Mittwoch im Landtag. Zugleich betonte der CSU-Chef, er persönlich sei „schon immer skeptisch“ gegenüber den Gebühren gewesen. Er betonte zugleich, dass die Gespräche mit der FDP, die an den Gebühren festhalten will, im Januar fortgesetzt würden. Das Bündnis werde eine gemeinsame Position finden müssen. Die Staatsregierung könne vor einem möglichen Volksentscheid nicht sagen, „wir haben keine Meinung und das Volk soll entscheiden. Das geht nicht.“ Die CSU war kürzlich von den Studiengebühren abgerückt, nachdem der Bayerische Verfassungsgerichtshof das Volksbegehren zur Abschaffung der Beiträge zugelassen hatte. dapd (Politik/Politik)