Wiesbaden (dapd). Der deutsche Arbeitsmarkt hat im Zuge der abkühlenden Konjunktur zum Jahresende an Schwung verloren. Im November gingen rund 41,9 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland einer Beschäftigung nach, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen in Wiesbaden mitteilte. Das waren 249.000 Erwerbstätige oder 0,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allerdings ist die Anstiegsrate damit seit Jahresbeginn deutlich gesunken. Im Januar hatte der Zuwachs den Statistikern zufolge noch bei 1,4 Prozent gelegen. Im Oktober war es ein Plus von 0,7 Prozent. Im Vergleich zum Oktober stieg die Zahl der Erwerbstätigen im November saisonbereinigt um 10.000. Die Zahl der Erwerbslosen sank im November auf Jahressicht um 84.000 auf rund 2,26 Millionen, erklärte das Bundesamt. Die Zahlen beruhen dabei auf Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und entsprechen nicht den Daten, welche die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit einer anderen Methode berechnet. Die BA gibt ihre Zahlen für den deutschen Arbeitsmarkt später am Donnerstag bekannt. dapd (Wirtschaft/Wirtschaft)