Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz stellt die Bundesregierung die Weichen beim Thema Heizen neu. Zukünftig sind wieder moderne Gas- und Ölheizungen erlaubt. Laut Bundesministerium soll der Technologiemix aus Wärmepumpe, Hybridlösungen, Biomasse sowie Gas- und Ölheizungen für mehr Flexibilität und Resilienz sorgen. Ergänzt werden diese Technologien meist innerstädtisch durch Fernwärme und Quartierslösungen mit Blockheizkraftwerken. Doch eine zentrale Frage bleibt, ob die neue Wahlfreiheit auch die Investitionssicherheit bei Unternehmen und Gewerbe stärkt? Denn ab 2029 wird bei Öl und Gas ein verbindlicher Bioanteil beigemischt. Dies dürfte die Kosten zukünftig erheblich beeinflussen, genauso, wie die steigenden Kosten für fossile Brennstoffe. Die Abhängigkeit vom Weltmarkt macht das Gas zu einem volatilen und unberechenbaren Kostenfaktor. Daher bleibt die Wärmepumpe auch für die politischen Entscheider im Hinblick auf eine nachhaltige Versorgungssicherheit ein zentrales Angebot und wird weiterhin zuverlässig gefördert.









